Hallo,

lange ist es her, dass ich hier etwas geschrieben habe und nun möchte cih euch mitteilen, dass ich einen neuen Blog begonnen habe.  Dieses Mal shreibe ich jedoch nicht allein, sondern mit Rebekka zusammen.

Was ist das Thema? Die Idee der Fastenzeit is es auf etwas zu versichten, in der Neuzeit hat sich der Inhalt des Verzichtes jedoch verändert. Wir wollen in den nächsten Wochen versuchen etwas ökologisch korrekter zu leben und haben uns dazu drei Ziele gesetzt. Auf dem Blog wollen wir unsere Erfahrungen und Gedanken dazu festhalten.

Also schaut mal vorbei:

Experiment zur Fastenzeit

Da ist die Zeit auch schon wieder rum!  Ich fliege zwar noch nicht nach Hause, sondern reise noch ein bisschen durch Europa, aber meine Zeit als Erasmus-Student läuft am Sonntag ab.

Zum Ende noch ein paar Sachen die ich an die kommende Erasmus-Generation weitergeben möchte (kann man sich aber auch durchlesen, wenn man nur so nach Portugal/Lissabon kommt!

A lingua portuguesa

Portugiesisch ist eine schwere Sprache. Wer ohne Vorkenntnisse kommt und die Sprach lernen möchte, dem empfehle ich am Anfang einen Intensivsprachkurs zu machen. Meistens wird auch einer von der Uni angeboten. Auch den Sprachkurs während des Semesters nutzen. Es lohnt sich auch eher ein Jahr zu bleiben. In Lissabon gibt es ein großes Problem, hier können fast alle auch English oder Französisch so das man auch gut ohne portugiesisch durchkommt, was in Coimbra und Porto zum Beispiel eher nich so ist. Sucht euch einen Tandem Partner – hängt was in der Uni aus oder das Goethe-Institut bietet auch ein Tandem Programm an.

Als Sprachkurs zu Vorbereitung in Deutschland kann ich den PONS Anfängerkurs mit 2 CDS empfehlen oder diesen hier von Langenscheid. Auch die Verbtabellen von Pons sind gut. Die beste Grammatik ist diese hier.

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Die Universität

Ich habe an der Universidade de Lisboa studiert, und kann mir nur zu dieser ein Urteil erlauben. Der Sprachkurs war gut organisiert, aber einen Tipp, wenn euch was stört an der Art des Unterrichts sagt es gleich von Anfang an. Ich studiere Medizin und das war hier an der Fakultät echt schlecht organisiert. Mm besten echt früher kommen und der Koordinatoren auf den Geist gehen damit sie mal was macht. Man muss viel selbst organisieren … oft fallen Kurse aus … kann man sich gleich mal überlegen das studieren hier komplett aus zusetzten und stattdessen lieber nur Famulaturen zu machen. Das rate ich euch… man kann sich ja auch Famulaturen oder das PJ von Erasmus finanzieren lassen… zum studieren würde ich mir definitiv ein anders Land empfehlen – Frankreich, Skandinavien, Benelux-Länder, denn medizinisch bring Lissabon einen nicht weiter.

Das Leben

Erlebt Lissabon! Am Anfang kommt einen die Stadt riesig vor, aber so groß ist sie gar nicht und trotzdem voller kultureller Angebote. Nehmt euch am Anfang am besten wirklich eine Woche Zeit fürs Sightseeing. Ich kann euch auch nur empfehlen mal eine Tour mit zu machen um ein paar Hintergründe zu entdecken empfehlen kann ich

Lisbon Chill-Out Tours

Denn wenn man sagt: „Nee, das mach ich später bin ja noch ein paar Monate hier…“,  dann ist das Ende ganz schnell da und man hat für nichts mehr Zeit von dem was man machen wollte. Einfach machen wenn es geht!!!

Den Surfern unter euch empfehle ich sich ein Auto zu organisieren. Entweder hier oder am besten gleich aus Deutschland mitbringen. Denn zu den Surfstränden ist es schon immer ein stück und jetzt zur Badesaison liegen sie noch weiter außerhalb, schwer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Lasst euch nicht stressen wenn mal was länger dauert, dann ist halt so und sich aufregen bringt nichts da dauert es dann eher noch länger.

Im Winter ist es hier mild, was nicht heißt das es warm ist, denn wenn es 10 grad sind, dann auch drinnen und da man keine Heizungen hat sondern nur Elektroheizer muss man mit der Stromrechnung aufpassen, oder am besten gleiche ein Zimmer mit all inclusive nehmen ( im durchschnitt 300 Euro im Monat im Zentrum). Lissabon ist schon eine tolle Stadt aber zum studieren vielleicht auch mal über Coimbra Braga oder Porto nachdenken, das sind eher Studentenstädte.

So, ich sag dann mal Tschüss und hoffe mein Blog konnte euch helfen.  Zum Abschied ein Sprichwort:

Tudo vale a pena quando a alma não é pequena

Beijinhos

Kristin

Letzte Woche sind meine Mitbewohner und ich zum entspannen ein paar Tage nach Albufeira an die Algarve gefahren. Warum Albufeira? Naja wir hatten da eine kostenlose Unterkunftmöglichkeit. Wir hatten ein Aparment für uns und zwei Freunde sind dann auch noch mitgekommen. Dort kam es mir gar nicht mehr so vor wie Portugal, eher wie eine britische Kolonie und dabei sind wir nur drei Stunden mit dem Bus gefahren. Die Busfahrt war sehr angenehm Eva-Bus hat wirklich bequeme Busse und sogar ein klo an Bord. Wir sind hinzu über die Vasco-Da-Gama Brücke gefahren, was sehr beeindruckend war. Ist schon eine krasse Brücke, 17 Kilometer lang. In Albufeira selbst waren wir abends mal in einer Karaoke – Bar und wir haben auch was gesungen, aber die Mikros haben nicht funktioniert, das war blöd. Die Bar befand sich inmitten einer extra für Touristen angelgte Night-Life-Straße. wo die sßen jungen Engländer und Holländer schon ab 11 uhr abneds betrunken rumtorkeln. Die Straße lebt nach dem Motte – let me entertain you…  Sonst lagen wir nur am Strand und waren einkaufen. Den einen Abend haben wir auf unserem balkon bei Sonnenuntergang Käse und Oliven gegessen und Rotwein dazu getrunken, ein Genuss… Schön um mal auszuspannen aber um portugal kennenzulernen nicht zu empfehlen.

Nein, es ist passiert, ich habe mein Handy verloren. Es liegt irgendwo an der Algarve auf dem vom Weg von Lagos nach Sagres und klingelt einsam vor sich hin wenn man anruft… doch demnächst wird der Akku sterben und dann ist es vorbei mit Someones calling you…Ach, wie ich den Klingelton vermissen werde. Was das komische ist, ich dachte ich bin allein mit meinem Schicksal mein Handy zu verlieren, aber es schein mir eine ERASMUS-Krankheit zu sein, denn ich kenne noch 6 andere ERASMUS-Studenten, die ihr Handy verloren haben. Woran liegt das? Sind wir zu entspannt? Naja, jedenfalls fangen wir jetzt noch mal von Null an. Alte Nummern besorgen und die Sorge los seinen auf Nachrichten zu warten von bestimmten Personen, denn Sie haben ja unsere neue Nummer nicht. Das ist ein Vorteil. Ein Nachteil, ich hab keinen Wecker mehr… also musste doch ein neues Handy her… 30 EUR mit Prepaid-Karte und ohne irgendwelchen Schnickschnack, aber mit Alarm-Clock.

Mitte Mai haben in Lissabon die Festas de Lisboa begonnen. Die Festas de Lisboa ist ein großes Fest zu Beginn des Sommers zu Ehren der Volksheiligen (Santos Populares) – Antonius, Johannes und Petrus. Bekannt in diesem Zusammenhang sind vorallen die marchas populares (Festumzüge) auf der Avenida da Liberdade. Die greifen Themen auf die Lissabon verkörpern wie das Meer, die Fischerei, der Fado, die traditionellen Berufe. Das beliebstese Fest in Lissabon ist das Fest zu Ehren des Santo António am 13. Juni. Am Vorabend wird erst in den Straßen gegrillt (natürlich Sardinen), getrunken und gefeiert und am nächsten Tag sponsert die Stadt Lissabon einer bestimmten Anzahl von Paaren aus Lissabon, welche heiraten möchten, aber es sich finanziell nicht leisten können, eine riesige öffentliche Hochzeit!

Meine Mutter hat mich letztes Wochenende besucht und als wir den einen Abend zufällig an den Docas vorbeifuhren begann direkt neben uns ein riesiges Feuerwerk und auch die Poente 25 de Abril hat geleuchtet, das war echt schön. Durch die Festas stößt man jetzt häufiger überraschend auf irgendwelche Veramstaltungen.

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